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DigitalFotoNetz.de :: Pentax-Kleinbild-Objektivserien
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Autor Arnold Datum 13. Jan. 2008, 00:50 Aufrufe 9857
Beschreibung Kleine Geschichte der Pentax-Kleinbild-Objektivserien
Kategorie Pentax DSLR-FAQ Typ Erklärung

Pentax-Kleinbild-Objektivserien
Beitrag im Forum:
http://forum.digitalfotonetz.com/viewtopic.php?p=177213#177213

Kleine Geschichte der Pentax-Kleinbild-Objektivserien

Einführung:

# Von 1952 bis 1975 gab es verschiedene Serien mit Schraubgewinde, die "Takumare", seit 1972 mit "Super Multi Coating" / "SMC".
# 1975 wurde mit dem K-Bajonett die K-Serie eingeführt.
# 1977 folgte die besonders kompakte M-Serie.
# 1983 folgten die A- und A*-Objektive, deren Blende von der Kamera gesteuert werden konnte.
# 1987 wurden die F- und F*-Serien eingeführt: Kleinbild-Objektive mit Autofokus.
# 1991 erschienen die FA- und FA*-Objektive, 1997 das erste FA-Limited-Objektiv.
# 2003 und 2004 erschienen gleich vier Objektivserien: FA-J, DA und DA Limited ohne Blendenring, DFA mit Blendenring. DA- und DA-Limited-Objektive sind nur für das kleinere Bildformat digitaler Spiegelrefelxkameras korrigiert.
# 2007 erscheinen die ersten DA*-Objektive mit Ultraschallmotor.


Image Takumar-Objektive

# Angefangen hat es 1952 mit den "Asahi-Kogaku Takumaren" für die Asahiflex. Sie hatten Schraubgewinde, jedoch nicht das M42-Gewinde der Contax/Pentacon F sondern ein M37-Gewinde.
# 1957 erschienen mit der "Asahi Pentax"-Spiegelreflexkamera die "Asahi-Optical Takumare" mit M42-Gewinde.
# 1958 erschienen mit der "Asahi Pentax K" die ersten "Auto-Takumare" mit Springblende: Die Kamera konnte die Blende unmittelbar vor der Aufnahme über einen Stift an der Rückseite des Objektivs schließen.
# 1960 erschienen die "Super Takumare" mit perfektionierter Springblende. Ab 1964 erlaubten sie mit der Spotmatic Belichtungsmessung bei Arbeitsblende durch das Objektiv.
# 1971 erschienen die "Super Multi Coated Takumare", mit denen nicht nur die berühmte Mehrschichtvergütung eingeführt wurde, sondern die ab der Spotmatic F dank Blendensimulator auch erstmalig Belichtungsmessung durch das Objektiv bei offener Blende ermöglichten.
# 1972 erschienen die "SMC Takumare", die sich äußerlich von den "Super Multi Coated Takumaren" unterschieden (Entfernungseinstellring mit Gummiüberzug).
# Die nach 1975 eingeführten Takumar-Objektive mit K-Bajonett sind preiswerte Objektive ohne SMC-Vergütung. Sie haben mit den Schraubgewinde-Takumaren nur den Namen "Takumar" gemeinsam.

Image K-Serie

# Die Objektive der K-Serie wurden 1975 zusammen mit dem Pentax-"K"-Bajonett und den "K"-Kameras K2, KX, KM, K1000 eingeführt.
# "K-Serie" ist eine inoffizielle Bezeichnung für alle "SMC PENTAX"-Objektive OHNE einen der später eingeführten Zusätze wie -M, -A, -FA usw..
# Eigentlich gibt es zwei verschiedene Generationen von K-Objektiven. Anfangs lautete der Name der Objektive z.B. "SMC PENTAX 1:2.5/135", später, als auch schon die M-Objektive auf dem Markt waren, "SMC PENTAX 1:2.5 135mm".
# Die meisten Objektive der K-Serie sind direkte, optisch meistens identische Nachfolger der "SMC Takumare" mit M42-Gewindeanschluss, beispielsweise gabe es das berühmte "SMC PENTAX 1:3.5/15" zuvor schon als "SMC Takumar 1:3.5/15"
# Richtige Neuentwicklungen waren die Objektive K18/f3.5, K20/f4, K24/f2.8, K28/f2, K28/3.5, K28/f3.5 SHIFT, K30/f2.8, K200/f2.5, K1000/f11 REFLEX, K2000/f13.5 REFLEX.
# Das 80-200/f4.5 wurde erst 1977 als K-Objektiv eingeführt und dann 1979 praktisch unverändert in ein M-Objektiv umbenannt. Ebenso erging es dem 2000/f13.5 REFLEX, das 1979 als K- und 1982 als M-Objektiv eingeführt wurde
# Mechanisch sind die Objektive der K-Serie bis heute unübertroffen, vor allem begeistert das samtweiche Einstellen der Schärfe dank Einstellschnecken aus Messing auf Aluminium.
# Optisch zählen K-Objektive mit fester Brennweite zwischen 28 und 200mm auch heute noch oftmals zu den Besten, so insbesondere die Objektive K28/f3.5, K35/f3.5, K85/f1.8, K105/f2.8 und K135/f2.5
# Einzelne K-Objektive blieben bis in die 90er Jahre, das 28/f3.5 Shift und das K1000/f11 Reflex gar bis 2004 im Pentax-Programm!

Image M-Serie:

# Die ersten Objektive der M-Serie wurden 1977 passend zu den besonders kleinen Spiegelreflexkameras PENTAX ME und PENTAX MX eingeführt.
# Beispielsweise ist das "SMC PENTAX-M 1:3.5 135mm" ein typisches M-Objektiv und deutlich leichter und kleiner als sein Vorgänger aus der K-Serie, das "SMC PENTAX 1:3.5/135".
# Große K-Objektive wie das "SMC PENTAX 1:2.5/135" hatten keinen M-Objektiv als Nachfolger sondern ein K-Objektiv der 2. Generation, z.B. "SMC PENTAX 1:2.5 135mm".
# Keine Regel ohne Ausnahme: Beim großen "SMC PENTAX 1:2/28" gibt es 2 Nachfolger: Erst ein praktisch identisches "SMC PENTAX 1:2 28mm" und dann ein viel kleineres "SMC Pentax-M 1:2 28mm".
# Hingegen war der Nachfolger des "SMC PENTAX 1:5.6/400" genau so groß und schwer, wurde aber dennoch "SMC PENTAX-M 1:5.6 400mm" genannt.

Image M*-Objektiv:

# 1981 führte Pentax das erste Objektiv mit * ein, das SMC PENTAX-M* 1:4 300mm.
# Der * steht für besonders hohe optische Leistung, die hier mit Sondergläsern erzielt wurde: Das M*300/4 ist 56mm kürzer als sein Vorgänger, das K300/4, weist aber dennoch eine signifikant höhere optische Leistung auf, insbesondere ist die chromatische Aberration besser korrigiert, und der Bildkontrast bei offener Blende ist höher.
# Die optische Konstruktion des M*300/4 wurde beim Nachfolger A*300/4 unverändert übernommen.

Image AF-Objektiv:

# Das "SMC PENTAX AF ZOOM 1:2.8 35~70mm" wurde 1981 mit der weltweit ersten AF-Spiegelreflexkamera mit TTL-Autofocus, der PENTAX ME-F, eingeführt.
# Bei diesem Objektiv sitzen sowohl der AF-Motor als auch drei Batterien für die Stromversorgung des AF-Motors im Objektiv.
# Die Schärfe wird durch das Objektiv (through the lens / TTL) hindurch, d.h. in der Kamera gemessen. Im Objektivbajonett befinden sich 3 elektrische Kontakte, über welche die Kamera dem Objektiv mitteilt, in welche Richtung fokussiert werden muss.
# Der AF wird durch Druck auf eine der Tasten am Objektiv ausgelöst.

Image A-Serie:

# Die "SMC PENTAX-A"-Objektive wurden 1983 zusammen mit der Pentax Super A eingeführt.
# Der Blendenring von A-Objektiven kann in der "A"-Stellung verriegelt werden. A-Objektive verfügen über elektrische Kontakte, über die der Kamera mitgeteilt wird 1.) welches die größte Blende des Objektives ist, 2.) welches die kleinste Blende des Objektives ist und 3.) ob sich der Blendenring in der "A"-Stellung befindet. Dies sowie eine andere Gestaltung der Blendenmechanik ermöglichem es allen PENTAX-Kameras ab der Super A, die Blende von der Kamera aus einzustellen. So wurden Programm- und Blendenautomatik möglich.
# Objektive der A-Serie funktionieren an allen seit 1983 eingeführten Pentax-Spiegelreflexkameras egal welcher K-Bajonett-Variante mit allen Belichtungsmodi. Sie ermöglichen auch die Nutzung der Mehrfeldmessung moderner Pentax-AF-Kameras.
# Zeitgleich mit der Super A kamen die Objektive A24/f2.8, A28/f2.8, A35/f2.8, A50/f1.4, A50/f1.7, A50/f2.8 Makro, A135/f2.8, A200/f4, A24-50/f4, A28-135/f4, A35-105/f3.5 und A70-210/f4 auf den Markt, die anderen A-Objektive folgten später.
# Die A-Objektive A15/3.5, A24/2.8, A28/2, A28/2.8, A35/2, A35/2.8, A50/1.2, A50/1.7, A100/2.8, A100/4 Macro und A24-50/4 waren mit ihren K- und M-Vorgängern optisch identisch bis auf die nochmals verbesserte SMC-Vergütung.
# Bei den Fassungen der A-Objektive dominiert noch Metall, aber bei den Kunststoff-Fokusringen einiger preiswerter Objektive (A35/2.8, A50/1.7, A135/2.8) und beim hakeligen Kunststoff-Blendenring des A50/1.7 macht sich der zunehmende Kostendruck bemerkbar.
# Im Jahre 2000 kam passend zur LX2000 das A50/f1.2 Special - allerdings ganz in Fertigungsqualität und Design der FA-Limited-Objektive.

Image A*-Serie:

# Gemeinsam mit den "einfachen" SMC PENTAX-A-Objektive wurden 1983 die "professionellen" Objektive SMC PENTAX-A* 1:4 300mm und A*600/f5.6 eingeführt.
# Bald hinzu kamen A*85/1.4, A*135/1.8, A*200/2.8, A*300/2.8, A*400/2.8, A*600/5.6 und A*1200/8
# Nur das A*300/4 hatte einen optisch identischen M*-Vorgänger.
# Äußerlich unterscheiden sich A*85/1.4, A*135/1.8, A*200/2.8, und A*300/4 nur durch den grünen Stern von der in schwarz gehaltenen Gestaltung der "einfachen" A-Objektive.
# Die Supertele-Objektive A*300/2.8, A*400/2.8, A*600/5.6 und das unglaubliche A*1200/8 hingegen sind weiß lackiert, damit sie sich weniger durch Sonneneinstrahlung aufheizen, so dass sich ihre Länge weniger stark ändert als bei schwarzer Lackierung.
# Als viele A-Objektive schon durch F-Objektive ersetzt waren, wurde 1989 das (schwarze) A*200/f4 Macro eingeführt.

Image F-Serie:

# Die F-Serie wurde 1987 präsentiert und war in der äußerlichen Gestaltung eng an die gleichzeitig präsentierte graue Pentax SFX angelehnt.
# Abgesehen vom SMC PENTAX AF ZOOM 1:2.8 35~70mm von 1981 waren die Objektive der F-Serie die ersten Pentax-Objektive mit automatischer Scharfstellung. Anders als beim Vorläufer steckte der Autofokus-Motor aber nicht im Objektiv sondern in der Kamera.
# Die Antriebskraft des Motors wird über eine Welle und eine Kupplung im Objektivbajonett von der Kamera auf das Objektiv übertragen.
# Eine weitere Veränderung gegenüber der A-Serie besteht in einem zusätzlichen elektrischen Kontakt, über den die Kamera Zugriff hat auf Daten wie z.B. Brennweite und eingestellte Entfernung.
# Anders als Minolta oder Canon aber ähnlich wie Nikon setzte Pentax auf Kontinuität: Die Objektive der F-Serie verfügen über einen Blendenring und sind auch an älteren Pentax-Kameras ohne Autofokus verwendbar.
# Der Einstellring für die Entfernung ist bei den F-Objektiven so schmal, dass das die Entfernungseinstellung per Hand kein großes Vergnügen darstellt.
# Die F-Festbrennweiten sind schnell aufgezählt: F28/f2.8, F50/f1.4, F50/f1.7 (alle optisch identisch mit den entsprechenden A-Objektiven), F50/f2.8 Macro, F85/f2.8 Soft, F100/f2.8 Macro, F135/f2.8. Jedoch waren gleichzeitig mit der F-Serie noch viele A- und A*-Objektive erhältlich.
# Die Zoomobjektive der F-Serie sind zwar nicht lichtstark aber von guter Qualität, insbesondere F24-50/4, F28-80/3.5-4.5 und F70-210/f4-5.6 werden zu Recht gerühmt.
# Parallel gab es auch zwei kostengünstige F-Objektive ohne SMC-Vergütung: "PENTAX-F ZOOM 1:3.5~4.5 28~80mm" und "PENTAX-F ZOOM 1:4~5.6 70~200mm", die auch als "Takumar-F..." vermarktet wurden, und deren optische Konstruktionen bis auf die SMC-Vergütung mit denen des FA28-80/3.5-4.7 bzw. des FA70-200/4-5.6 übereinstimmt.
# Zur F-Serie zählt auch der "SMC PENTAX-F 1.7X AF ADAPTER". Er ist einerseits ein 1,7-fach Telekonverter, d.h. die Brennweite des Objektivs wird ver-1,7-facht. Anderseits können seine Linsen durch den AF-Motor der Kamera bewegt werden, so dass man auch für manuelle Objektive [Mindestlichtstärke 2,8] automatische Scharfstellung bekommt (quasi per Hinterlinsenfokussierung).
# Nach Erscheinen der FA-Serie wurden F-Zoom-Objektive mit neuem Design vorgestellt: 1994 als "preiswerte Alternative ohne Powerzoom" das F35-80/f4-5.6 und das F80-200/f4.7-5.6, 1995 das einzigartige Fischaugen-Zoom F17-28/f3.5-4.5 und 1996 das F100-300/f4.5-5.6.

ImageF*-Serie:

# Auch zur F-Serie gab es eine "professionelle" Ergänzung bestehend aus den drei weißlackierten Supertele-Objektiven F*300/f4.5, F*600/f4 und F*250-600/f5.6.
# Anders als die "einfachen" F-Objektive weisen die F*-Objektive einen breiten Fokussierring mit sehr gutem "Fokussiergefühl" auf. Bevor man ihn aber benutzen kann, müssen ein weiterer, dahinter liegender Ring zurückgezogen und der AF/MF-Schalter am Kameragehäuse betätigt werden.
# Sämtliche F*-Objektive verfügen über einen drehbaren Stativfuß sowie über eine eingebaute, vorziehbare Gegenlichtblende

Image FA-Serie:

# Die FA-Serie wurde 1991 gemeinsam mit den AF-Spiegelreflexkameras der Z-Serie (Z1, Z10 usw.) eingeführt. FA-Objektive unterscheiden sich äußerlich deutlich von den F-Objektiven: Schwarz wie die Kameras der Z-Serie statt SFX-grau.
# DAS neue Merkmal der ersten FA-Zoomobjektive war die "Power Zoom" genannte Möglichkeit, die Brennweite über einen im Objektiv eingebauten Elektromotor zu verstellen. Dies setzt eine PENTAX-Kamera der Z-Serie oder ab der K10D bzw K100D Super voraus, welche über entsprechende Stromkontakte verfügt. Mit Z-Kameras sind sogar Zoom-Automatiken möglich, z.B. kann bei einem sich bewegenden Objekt der Abbildungsmaßstab durch automatische Veränderung der Brennweite konstant gehalten werden. Daher auch der Name der Serie: FA für "fully automatic": Alles kann automatisch funktionieren.
# FA-Objektiven können der Kamera die (eingestellte) Brennweite und die eingestellte Entfernung mitteilen. Zudem bieten sie die Information an, welche Blende "optimal" ist - d.h. bei welchem Blendenwert der Objektkontrast vom Objektiv optimal auf das Bild übertragen wird. Diese Information kann ggf. vom "MTF"-Programm (MTF: Modulation transfer function) der Kamera genutzt werden.
# Bei FA-Objektiven ist der Fokussierring zwar deutlich breiter aber mechanisch oft steiler übersetzt als bei der F-Serie, so dass eine feinfühligere Entfernungseinstellung nicht unbedingt möglich ist.
# Optisch sind viele FA-Objektive mit F-Vorgängern identisch (alle 50er, FA85/f2.8 Soft, FA100/f2.8 Makro, FA135/f2.8), es wurden aber auch neue Rechnungen eingeführt z.B. FA28/2.8, FA35/2, FA28-105/4-5.6. Das FA20/2.8 ist optisch weitgehend mit dem A20/2.8 identisch.
# Seit 1995, beginnend mit dem FA28-70/f4, kamen FA-Zooms ohne Zoommotor und im neuen Design auf den Markt.

Image FA*-Serie:

# Parallel zur "einfachen" FA-Serie und passend zum semiprofessionellen Anspruch der Spiegelreflexkamera Pentax Z1 kam ebenfalls 1991 die professionelle FA*-Serie auf den Markt.
# Die FA*-Serie umfasst 3 Zooms und 8 Festbrennweiten: FA*28-70/f2.8, FA*80-200/f2.8, FA*250-600/f5.6 (alle mit "Power Zoom"), FA*24/f2, FA*85/f1.4, FA*200/f2.8, FA*300/f2.8, FA*300/f4.5, FA*600/f4 sowie die erst 1997 bzw 2000 erschienenen FA*400/f5.6 und FA*200/f4 Macro.
# FA*300/4.5, FA*600/4 und FA*250-600/5.6 sind optisch mit den entsprechenden F*-Objektiven identisch.
# Die FA*-Objektive weisen sämtlich besonders stabile und schwere Fassungen aus Metall auf. Leider verkratzt die silberne Lackierung leicht, und die Blenden- und Fokusringe sind nur aus Kunststoff.
# Sämtliche FA*-Objektive weisen Innenfokussierung auf, die FA*-Zooms sind zudem "innere" Zooms, d.h. sie ändern ihre Länge beim Zoomen nicht. Möglicherweise gehen diese Merkmale zurück auf einen Plan, die FA*-Objektive spritzwassergeschützt und ohne den - für Kameras der Z-Serie entbehrlichen - Blendenring zu konstruieren. Dass die FA*-Objektive dann doch mit Blendenring und daher auch ohne Spritzwasserschutz erschienen, diente wohl der Kompatibiltät mit älteren Pentax-Kameras. Erst bei der FA-J-Serie wurde der Blendenring dann doch geopfert, und erst 2007 kam mit der DA*-Serie der Spritzwasserschutz.
# Anders als bei den F*-Objektiven sind bei den FA*-Objektiven die Gegenlichtblenden nicht eingebaut. Stattdessen werden die nun besonders großen Gegenlichtblenden per Bajonett angebracht.
# Bei FA*-Objektiven kann durch Vor- bzw.- Zurückschieben des Fokussierringes sofort zwischen automatischem und manuellem Fokussieren umgeschaltet werden, ohne das der AF/MF-Umschalter an der Kamera bedient werden müsste.
# Dem FA*300/4.5 fehlt der Stativfuß, den das F*300/4.5 noch hatte.

Image FA-Limited-Serie:

# 1997 kam mit dem "SMC PENTAX-FA 1:1.9 43mm Limited" das erste "Limited"-Objektiv auf den Markt. 1999 bzw. 2001 folgten FA77/f1.8 Limited und FA31/f1.8 Limited.
# Die Limited-Bezeichnung verwirrt: Die Stückzahl der Objektive ist nicht absolut begrenzt sondern nur durch das Produktionsverfahren, denn die Limited-Objektive werden in Kleinserie und von Hand montiert.
# Bei den Limited-Objektiven wurden alte Tugenden wiederbelebt: Die Fassung ist inklusive Blenden- und Fokusring ganz aus Metall, die Entfernungs- und Blendenzahlen sind nicht aufgedruckt sondern eingraviert.
# Obwohl es AF-Objektive sind, bieten die FA-Limited-Objektive ein sehr gutes "Fokussiergefühl" wie sonst nur Objektive ohne Autofokus.
# Das FA43/1.9 Limited war das erste Objektiv mit nochmals verbesserter Vergütung "Ghostless" SMC.
# Als weiteres FA-Limited war ein 120/2.5 geplant, sein optisches Design wurde sogar zum Patent angemeldet, doch leider kam es nie auf den Markt.
# Schon oft war zu hören, Pentax habe die FA-Limited-Objektive vom Markt genommen - jedoch hat die stetige Nachfrage in Kombination mit der Produktionsweise in Kleinserie dies bisher verhindert.

FA-J-Serie:

# Die FA-J-Serie wurde 2003 zusammen mit den Kameras PENTAX *ist (analog) und PENTAX *ist D (digital) eingeführt.
# Die FA-J-Serie besteht nur aus 3 Zoomobjektiven: FAJ18-35/f4-5.6, FAJ28-80/f3.5-5.6, FAJ75-300/f4.5-5.8
# Die FA-J Objektive besitzen keinen Blendenring, so dass sie an Kameras wie ME Super oder LX nicht benutzt werden können. An Kameras wie Super A oder MZ-5 sind nur Programm- und Blendenautomatik nutzbar.
# Die Qualität der Fassung des FAJ18-35/f4-5.6 ist ordentlich, aber das lichtschwache Objektiv war so teuer (500 Euro!) , dass es nur gekauft wurde, solange es für die *ist D keine Alternative mit so kurzer Anfangsbrennweite gab.
# Dem FAJ28-80/f3.5-5.6 und dem FAJ75-300/f4.5-5.8 merkt man den sehr günstigen Preis (99 bzw. 149Euro) nicht nur an der bescheidenen Lichtstärke sondern auch an der billig gemachten Kunststofffassung an. J wurde daher schnell mit "Junk" identifiziert.

DFA-Serie:

# Die DFA-"Serie" besteht nur aus den beiden Makros DFA50/f2.8 Macro und DFA100/f2.8 Macro, die im Herbst 2004 eingeführt wurden. Sie sind gegenüber den Vorgängern aus der FA-Serie neu gestaltet, kleiner, und "dank" reichlich Kunstoff in der Fassung leichter und weniger robust. Optisch sind sie mindestens ebenso leistungsstark bzw. hinsichtlich des Verhaltens bei Gegenlicht den F/FA-Macros sogar deutlich überlegen.
# DFA-Objektive sind "für digitale Fotografie optimiert", aber sie haben einen Blendenring und leuchten den Kleinbild-Bildkreis vollständig aus. Sie sind daher für alle Spiegelreflexkameras mit K-Bajonett geeignet - egal ob der Bildsensor ein Film oder ein Halbleiter ist.
# Wie die DA-Objektive (siehe unten) so verfügen auch die beiden DFA-Objektive über "Quick Focus Shift", d.h. nach automatischer Scharfstellung lässt sich die Fokussierung sofort "von Hand" durch Drehen am Entfernungseinstellring korrigieren.

DA-Serie:

# Als erstes Objektiv dieser Serie war das DA16-45/4 ab Januar 2004 erhältlich. Es folgten die Objektive DA14/2.8, DA18-55/3.5-5.6, DA50-200/f4-5.6, DA12-24/4, DA10-17mm/3.5-4.5 FISH-EYE, sowie der Nachbau eines Tamronobjektivs, das DA18-250/3.5-6.3
# Für 2008 angekündigt sind die DA-Objektive DA35, DA17-70, DA55-300.
# Die Objektive DA12-24/4, DA10-17mm/3.5-4.5 FISH-EYE, wurden ebenso wie die Objektive DFA100/2.8 Macro, DA*16-50/2.8, DA*50-135/2.8 und DA35/2.8 Macro Limited in Kooperation mit Tokina entwickelt. Tokina bringt optisch ähnliche Objektive auf den Markt, jedoch nicht mit K-Bajonett und auch sonst mechanisch und bezüglich der Ausstattung verschieden.
# DA-Objektive verfügen über keinen Blendenring, ihre Blende MUSS also von der Kamera aus eingestellt werden.
# Mit den DA-Objektiven wurde das "Quick Focus Shift"-System eingeführt. Dabei lässt sich nach der automatischer Scharfstellung sofort "von Hand" durch Drehen am Entfernungseinstellring korrigieren, ohne dass der AF/MF-Schalter auf MF gestellt werden müsste.
# DA-Objektive sind speziell für digitale Spiegelreflexkameras gerechnet. Da der Bildsensor der digitalen Pentax-Spiegelreflexkameras nur 23,5mm mal 15,7mm groß ist, bräuchten DA-Objektive nur einen Bildkreis mit ca. 28,3mm Durchmesser auszuleuchten. Tatsächlich leuchten sie alle einen etwas größeren Bildkreis aus (mindestens 33mm Durchmesser). Das ist insbesondere wichtig für die Ausleuchtung der seit der K100D beweglichen Bildsensoren (zur Verwacklungsminderung "Shake Reduction"), ggf. sind auch noch etwas größere Bildsensoren möglich.
# DA-Objektive lassen sich mechanisch und elektronisch durchaus an Kleinbild-Kameras wie Z1 oder MZ-S ansetzen und benutzen. Zudem leuchtet das DA16-45 bei mehr als 24mm Brennweite den Kleinbild-Bildkreis (43,3mm Durchmesser) aus. Allerdings lässt die Abbildungsleistung in den Ecken des Kleinbildformates doch so deutlich nach, dass deutlich wird: Korrigiert sind diese Objektive nur für einen kleineren Bildkreis.
# Seit dem DA10-17 Fish-Eye eingeführte Objektive verfügen über die neue PENTAX SP-Vergütung (SP = Super Protection) der Frontlinse. Die SP-Vergütung besteht aus einer Fluoridverbindung, welche wasser- und ölabweisend ist. Das Säubern der Linse von Fingerabdrücken usw. wird so vereinfacht.

Image DA-Limited-Serie:

# Bisher wurden drei besonders flache Objektive dieser Serie vorgestellt: DA40/2.8 Limited (2004), DA21/3.2 Limited (2006) und DA70/2.4 Limited (2006). Für 2008 ist das DA35/2.8 Limited Macro angekündigt .
# Wie schon die FA-Limited-Objektive so werden auch die DA-Limited-Objektive in Kleinserie und mit hochwertigen Fassungen aus Metall gefertigt. Anders als bei den FA-Limited-Objkeitven fehlt leider der Blendenring.
# Wie die "einfachen" DA-Objektive so sind auch die DA-Limited Objektive speziell für das 23,5mm mal 15,7mm kleine Bildformat digitaler Spiegelreflexkameras optimiert. Das DA40/2.8 Limited und das DA70/2.4 Limited leuchten den Kleinbild-Bildkreis zwar aus, sie sind aber dennoch nur für einen kleineren Bildkreis korrigiert.

DA*-Serie:

# Die ersten DA*-Objektive "SMC PENTAX-DA* ZOOM 1:2.8 16-50mm ED AL (IF) SDM" und "SMC PENTAX-DA* ZOOM 1:2.8 50-135mm ED (IF) SDM" kamen 2007 auf den Markt. 2008 sollen DA*60-250/4, DA*200/2.8, DA*300/4 und DA*55/1.4 folgen.
# DA*-Objektive weisen an der gleichen Stelle wie die FA-Power-Zoom-Objektive 2 Kontakte zur Stromversorgung des Objektivs auf. Der entsprechende Motor ist aber nicht fürs Zoomen sondern fürs Fokussieren zuständig.
# 20 Jahre nach der Einführung von Ultraschall-Motoren bei Canon kommen diese nach Ablauf des Canon-Patents nun endlich auch bei Pentax zum Einsatz, in der Objektivbezeichnung zu erkennen am Kürzel "SDM" (Supersonic Dynamic Motor)
# DA*-Objektive sind die ersten Pentax-Objektive, die gegen Spritzwasser und Staub geschützt sind. Zugleich sind es die ersten Pentax-*-Objektive mit Fassungen aus Kunststoff.
# DA*-Objektive sind wie schon die FA*-Objektive innenfokussiert. Das DA*50-135/2.8 ist auch ein inneres Zoom.
# Neu ist auch ein AF/MF-Umschalter am Objektiv sowie die äußere, schwarz-goldene Gestaltung der DA*-Objektive
# Auch die DA*-Objektive verfügen über die schmutzabweisende "SP"-Vergütung der Frontlinse sowie über "Quick Focus Shift"

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