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DigitalFotoNetz.de :: Thema anzeigen - BBB - Bodos Bastel-Blog
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 BBB - Bodos Bastel-Blog

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BeitragVerfasst am: 13. Okt. 2015, 17:22    BBB - Bodos Bastel-Blog  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi,

ein paar von Euch wissen ja schon, dass ich gerade in einem Synthesizer-Eigenbauprojekt stecke.

Es wird der 'Soundlab Mini Synth Plus' von MFOS, der allerdings ein paar Modifikationen verpasst bekommen wird:

- Eine eigene, fest eingebaute Tastatur. D.h.: eine handelsübliche MIDI-Tastatur wird nackich gemacht (bzw. isses seit heute morgen schon) und über einen MIDI-CV-Konverter mit dem eigentlichen Synth verbunden. Damit einher geht ein solides Holzgehäuse mit Alu-Frontplatte.

- Ansteuerung umschaltbar zwischen der eigenen Tastatur, MIDI In und CV/Gate In (die beiden letzteren, um z.B. externe Sequencer in den beiden gängigen Varianten anschließen zu können).

- LFO-Ansteuerung umschaltbar zwischen Regler auf der Frontplatte und Modulationsrad neben der Tastatur.

Als erstes wurde die Platine für das Sample&Hold-Zusatzmodul bestückt... Die noch unbelegten Anschlüsse sind externe Verbindungen (Netzteil, Frontplatte, Hauptplatine).

01
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Die Hauptplatine, so weit bestückt wie ich gestern gekommen bin..

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... und inzwischen sind ein paar Teile mehr drauf. Die improvisiert wirkenden Teile sollen so. Das sind Modifikationen gegenüber der Vorgängerversion seitens des Entwícklers. Deshalb einige 'frei fliegend' gelötete Bauteile, Kabelbrücken und Bestückungen, die nicht der Platinenbeschriftung entsprechen (an einer Stelle sitzt ein Widerstand, wo auf der Platine ein Kondensator vermerkt ist).
Und ein paar Widerstände fehlen auch noch - ich Honk hab mich bei der Materialbestellung in der Zeile verkuckt Rolling Eyes und 100-Ohm-Metallfilmwiderstände mit 1 % Toleranz bestellt... hätten aber 100 kOhm sein sollen. Naja, habs gemerkt, bevor ich den ersten eingebaut hab und halt neue bestellt. Kosten zum Glück ja nicht viel.

03
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Die Transistorpaare für die beiden VCOs (Oszillatoren) sind aufeinander abgestimmt und hübsch bunt angemalt Wink.

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Und jetzt löse ich ein shia vor einiger Zeit gegebenes Versprechen ein:

So sieht mein Bastelplatz im Schlafzimmer aus:

05
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Im Keller war ich aber auch. Dankenswerterweise war das Gehäuse der MIDI-Tastatur geschraubt und dementsprechend leicht abzumontieren.

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Das Pitch- und das Modulationsrad nebst Platine:

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Und jetzt noch die Hauptplatine ausbauen, die die Verbindung zur Außenwelt herstellt:

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Tastatur nackich auf Bodenbrett:

09
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Ich werde dann nachlegen, wenn es wieder Neues zu berichten und zu sehen gibt... drückt mir die Daumen, dass das alles gut wird!
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Viele Grüße

Bodo
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stormy_weather
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BeitragVerfasst am: 13. Okt. 2015, 17:37    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich habe keinen Schimmer, was Du da machst aber du sagst es ja schon selbst: "Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende".

Gruß,

Sven

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michilge
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BeitragVerfasst am: 13. Okt. 2015, 18:14    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Daumen hoch Schönes Projekt! Daumen hoch

« stormy_weather » hat folgendes geschrieben:
Ich habe keinen Schimmer ...


Für den Fall das Besuch kommt, den klassischen Warnhinweis ausdrucken und über den Arbeitsplatz kleben:

Zitat:
ATTENTION

This room is fullfilled mit special electronische equippment.
Fingergrabbing and pressing the cnoeppkes from the computers is
allowed for die experts only! So all the “lefthanders” stay away
and do not disturben the brainstorming von here working
intelligencies. Otherwise you will be out thrown and kicked
anderswhere! Also: please keep still and only watchen astonished
the blinkenlights.


Ein Video mit Klangbeispielen des Soundlab Mini-Synth MKII (nicht PLUS, aber läßt erahnen, wozu das fertige Gerät in der Lage sein wird) hab' ich gefunden:

http://www.youtube.com/watch?v=ydwTSob79hc

Viel Freude und Erfolg!

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BeitragVerfasst am: 13. Okt. 2015, 18:56    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Bastelecke im Schlafzimmer - guter Schlaf dank Lötdämpfen Mr. Green
Ist ja noch eine altmodische Platine, nur DIL-ICs und nicht die winzigen SMD-Käfer.

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BeitragVerfasst am: 13. Okt. 2015, 19:12    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

« inline-igel » hat folgendes geschrieben:
Bastelecke im Schlafzimmer - guter Schlaf dank Lötdämpfen Mr. Green


Dass da ordentlich gelüftet wird, ist ja klar... Wink

« inline-igel » hat folgendes geschrieben:
Ist ja noch eine altmodische Platine, nur DIL-ICs und nicht die winzigen SMD-Käfer.


Jepp. Mit SMD hab ich keine Erfahrung, war mr deshalb sehr recht Smile.

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Bodo
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BeitragVerfasst am: 14. Okt. 2015, 11:54    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

« inline-igel » hat folgendes geschrieben:
Bastelecke im Schlafzimmer - guter Schlaf dank Lötdämpfen Mr. Green
Ist ja noch eine altmodische Platine, nur DIL-ICs und nicht die winzigen SMD-Käfer.


Steht doch direkt ne Flasche Schnaps daneben, damit werden die Dämpfe weg gesoffen. Wink


(Ja ich weiß wofür die ist)

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Gruß
Jörgen

Alle sagten das geht nicht, da kam einer der wusste das nicht und hat es einfach gemacht! Daumen hoch

That?s me!

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BeitragVerfasst am: 14. Okt. 2015, 13:05    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

« Joergen » hat folgendes geschrieben:
Steht doch direkt ne Flasche Schnaps daneben, damit werden die Dämpfe weg gesoffen. Wink

Kolophonium ist doch in Allohol löslich Mr. Green

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BeitragVerfasst am: 20. Okt. 2015, 10:19    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

« Joergen » hat folgendes geschrieben:
Steht doch direkt ne Flasche Schnaps daneben, damit werden die Dämpfe weg gesoffen. Wink


So weit, zum Dämpfeschönsaufen Isopropanol (der ist nämlich in der Flasche) zu nehmen, geh nicht mal ich Laughing .

« inline-igel » hat folgendes geschrieben:
Kolophonium ist doch in Allohol löslich Mr. Green


... und das Zeug riecht sogar ganz gut, ungefähr so wie der als 'katholische Stinkbombe' bekannte Weihrauch Very Happy.

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BeitragVerfasst am: 21. Okt. 2015, 10:49    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Moin,

nach einer knappen Woche Unterbrechung - ich "musste" [1] zwischendurch für ein paar Tage ins schöne Istanbul - gings gestern weiter. Zwischenzeitlich waren die "richtigen" Widerstände eingetroffen, die sind direkt eingelötet worden und jetzt also drin.

Dann hat sich die Frage nach dem Einbau der Temperaturkompensation ("tempco") geklärt- die bunt angemalten VCO-Transistorpaare sollen bei konstanter Temperatur arbeiten, um Verstimmungen des Instruments zu minimieren - Analogsynths müssen ein paar Minuten 'vorwärmen' und können sich bei wechselnden Temperaturen verstimmen. Besitzer des legendären Minimoog können ein Lied davon singen, aber auch bei modernen Analogsynths wie meinem Arturia MiniBrute ist eine kurze Aufwärmphase (ca. 5 Minuten) erforderlich, bis die VCOs Betriebstemperatur haben und stimmstabil bleiben.

Rückfrage bei Ray Wilson (MFOS) ergab, dass die beiden mitgelieferten Tempco-Widerstände anstelle von R60 bzw. 61 (auf Bild 04 zu sehen; jeweils einer sitzt - auf dem Bild vertikal - links vom bunten Transistorpaar) eingebaut werden. Also R60 und 61 wieder raus und statt dessen die Tempcos rein. Die Transistoren werden so hingebogen, dass sie den Widerstand berühren...

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... und außerdem wird das ganze schön in Wärmeleitpaste, hier auf Silikonbasis, gebadet. Ein aufgesetztes Stück Silikonschlauch als Zugluftschutz kommt später auch noch drüber. Außerdem ist auf diesem Foto das Trimmpoti (der blaue 'Kasten' oberhalb der Transistoren) hinzugekommen, mit dem die exakte Einstellung der Spannungskontrolle (1 Volt pro Oktave) vorgenommen wird.

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[1] überwiegend in der Istanbuler Altstadt verbrachter Kurzurlaub, war wirklich toll Very Happy
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BeitragVerfasst am: 21. Okt. 2015, 14:40    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Der Lötmeister
nimmt viel Wärmeleitkleister! Mr. Green

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BeitragVerfasst am: 27. Okt. 2015, 13:48    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Mahlzeit,

als nächstes standen/stehen Plattendesign (Frontplatte und hinteres Anschlussfeld) und Gehäusebau an.

Ich wollte für die Frontplatte ein sehr klares, übersichtliches Design, konzeptionell angelehnt an den schon genannten Minimoog. Nüchtern und ohne jede rein dekorativen Elemente. Das sieht dann so aus (Originalmaße sind 760 mm * 150 mm):

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Beim Gehäusebau gabs dann das erste "so wirds nix, mach ich anders"-Erlebnis. Ursprünglich war geplant, das gesamte Gehäuse aus Afrikulu zu bauen, das im Holzhandel als einziges Massivholz ungeriffelt (wird an sich für Terrassendielen verwendet) erhältlich war.

Da die Dielen nur in 145 mm Breite verfügbar sind, war der Plan, zwei zusammenzusetzen, mit drei Querleisten aus dem gleichen Hoilz zu verbinden und daraus die Bodenplatte zu machen...

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Leider hat das Holz eine Verdrillung, so dass die Platte nicht völlig plan zu bekommen war. Also Plan B: Bodenplatte und Rückwand werden aus Buchenleimholz gemacht, und nur die sichtbaren Elemente aus dem Afrikulu.

Muss gleich eh einkaufen, da gehts dann eben auch zum Baumarkt. Was solls. Sägt man halt zwischenzeitlich schon mal die Aluplatten vor.

Die "große", also die Frontplatte, kann ich - leider! - nicht mit der Bandsäge schneiden, weil deren Anschlag (siehe Bild 22) nur bis ca. 12 cm geht. Und freihändig will ich nicht, soll ja gerade werden. Also mit Holzzulagen, Schraubzwingen usw. eine Führung für die Stichsäge gebaut...

Für den 'kurzen' Schnitt (die gekaufte Platte war 1000 mm auf 340 mm) mache ich erst mal einen Probeschnitt - geht mit dem richtigen Sägeblatt und etwas Schneidöl ganz problemlos.

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Und auch der 'lange' Schnitt ging problemlos. Ein klein bisschen Nachschleifen ist alles, was danach noch nötig ist.

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Die Frontplatte wird in einem Rahmen sitzen, für den ich mir aus dem Afrikulu Leisten säge und fräse. Benötigt werden also 2 lange Teile mit durchgehender Fräsung und 2 kurze, bei denen die Fräsung nur soweit geht, dass es für die Aufnahme der Platte reicht.

Zunächst schraube ich zwei einfache Holzleisten als Frässchablone auf das Holz....

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... und fräse eine Rinne rein.

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Dieser Rohling ergibt die beiden langen Seiten - die Fräsung ist so breit bemessen, dass es für beide Leisten reicht, wenn ich ihn längs aufscheide. Das geschieht in den nächsten Tagen, weil ich erst noch ein Holz-Sägeband bestellen musste... ich dachte, ich hätte noch eins, war aber doch nicht der Fall. Egal. Sollte diese Woche eigentlich noch eintreffen.

Für die Seitenteile gehe ich im Prinzip genauso vor, nur dass jetzt auch an die Kopfenden ein Anschlag kommt. Weil der Fräskopf nun mal runde Ecken hinterlässt (hier mit 6 mm Radius, weil ich einen 12er Nutfräser verwendet habe), wird die Frontplatte an den Ecken auch noch abgerundet werden.

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Passt!

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Die Anschlussplatte, die auf die Rückseite kommt, lässt sich problemlos auf der Bandsäge zuschneiden. Die Holzzulagen liegen drauf, weil die 2 mm starke Aluplatte sonst unter den Anschlag rutscht.

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Zum Ankörnen wird der Ausdruck des Designs mit Tesafilm befestigt...

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... dann wird alles gebohrt (die größeren Bohrungen mit sukzessive steigenden Durchmessern, beginnend bei 3 mm. Für die gößte Bohrung, die dann die MIDI-Buchse aufnimmt, waren es dann 3 - 6 - 9,5 - 13 - 16 mm. Alles mit Maschine im Bohrständer. Und natürlich mit Schneidöl. Und, wichtig, die Hand, die das Werkstück führt/hält, wird mit einem soliden Lederhandschuh geschützt!

Die Aussparungen für Netzkabelbuchse und Schalter werden dann mit der Laubsäge und etwas Feilerei gefertigt.

Mit lose reingelegten Buchsen, Schaltern usw. sieht das jetzt so aus:

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BeitragVerfasst am: 27. Okt. 2015, 14:00    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich habe zwar immer noch keinen blassen Schimmer, was Du da baust, aber Deine Vorgehensweise gefällt mir. Daumen hoch

Weiter so und immer schön dokumentieren!

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BeitragVerfasst am: 27. Okt. 2015, 14:27    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hauptsache, es ist nirgendwo Holzwolle!

Gruß,

Sven

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BeitragVerfasst am: 27. Okt. 2015, 15:59    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi,

« aemkes » hat folgendes geschrieben:
Ich habe zwar immer noch keinen blassen Schimmer, was Du da baust


öhm... da Du diese Eröffnungszeilen ja sicher gelesen hast (meine ich jetzt im Ernst und nicht als blöde Polemik!)...

« draußengibbetnurkännchen » hat folgendes geschrieben:
ein paar von Euch wissen ja schon, dass ich gerade in einem Synthesizer-Eigenbauprojekt stecke.

Es wird der 'Soundlab Mini Synth Plus' von MFOS, der allerdings ein paar Modifikationen verpasst bekommen wird:


... versuche ich es nochmal in anderen Worten:

Ich baue derzeit einen Analogsynthesizer mit klassischer subtraktiver Analogsynthese , d.h. ein elektronisches Musikinstrument, das als Ausgangsmaterial für den Klang Oszillatoren (VCO - voltage controlled oscillator; hier zwei davon) verwendet.

Die Oszillatoren erzeugen zunächst mal Wechselstrom mit Frequenzen im Tonbereich (also bis in den kHz-Bereich), und das mit sägezahn- (VOC1) bzw. zwischen sägezahn- und rechteckförmig wählbarem (VCO2) Spannungsverlauf. Diese beiden Signale können miteinander kombiniert und durch diverse andere Parameter gefiltert, moduliert usw. werden, wodurch das zunächst langweilige Signal sehr weitgehend variierbar ist.

Letztlich erzeugt so ein Synthesizer also nix anderes als Wechselstrom mit komplexem und veränderbarem Spannungsverlauf.

Man muss dem Instrument natürlich mitteilen, was es tun und welche Töne es spielen soll - das geht entweder über Tasten wie bei Klavier oder Orgel, oder aber über spezielle Steuergeräte (sog. Sequencer), die vorprogrammierte Tonfolgen über eine Schnittstelle übergeben. Wird so vielleicht anschaulicher: Früher gab es automatische Klaviere, bei denen man eine Lochkarte mit dem jeweils gewünschten Lied auf eine Metallwalze legte, diese startete, und den Rest machte das Klavier dann allein. Die Walze ist nix anderes als eine frühe Form des Sequencers, und die Lochkarte ist das Sequencerprogramm. Heute geht sowas halt elektronisch. Übrigens ist das primär nicht ein "Notbehelf" für "Leute, die nicht spielen können", sondern es ermöglicht Tonfolgen, die manuell schlicht unspielbar sind. Oder das parallele Spielen mehrerer Instrumente - Klaus Schulze ist z.B. ein herausragendes Beispiel dafür, was ein einzelner Musiker auf diese Weise erzeugen kann. Bei Tangerine Dream waren es (überwiegend) 3 Herren, aber auch das ist ein exzellentes Beispiel.

Langer Rede kurzer Sinn: Mein Synth bekommt eine eigene Tastatur, aber ich ermögliche es auch, ihn über externe Sequencer ansteuerbar zu machen.

Das von Michael verlinkte Youtube-Video zeigt schon einiges, was so ein Synth von sich gibt. Ansonsten tuts für "was für Töne erzeugt so'n Ding eigentlich" auch das Anhören einer beliebigen Platte von, z.B. Emerson, Lake & Palmer Wink. Oder Switched-on Bach von Walter (heute, nach operativem Umbau, Wendy) Carlos. Und natürlich Millionen weiterer Beispiele; Analogsynths werden seit den späten 60ern sehr viel verwendet, sogar von den Beatles in ihrer Spätphase.

« aemkes » hat folgendes geschrieben:
aber Deine Vorgehensweise gefällt mir. Daumen hoch


Danke Very Happy. Ich muss aber dazusagen, dass ich heimwerkermäßig schon einige Erfahrung habe - einen Teil meiner Möbel hab ich z.B. ebenso selbstgebaut wie Lautsprecherboxen oder mehrere Gitarren.

« aemkes » hat folgendes geschrieben:
Weiter so und immer schön dokumentieren!


Jo, hab ich vor .

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BeitragVerfasst am: 27. Okt. 2015, 16:13    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Danke für die ausführliche Erläuterung, auch wenn ich überhaupt nicht beurteilen kann, ob das Sinn macht, was Du das machst.
Die Eingangsbeiträge habe ich gelesen und auch mal in das verlinkte Video reingehört.
Nun ja .... lieber Möbel bauen, als solche Musik erzeugen müssen. Mr. Green Mr. Green

Aber ernsthaft - ich schau gerne zu, wenn ein Handwerker seine Arbeit versteht. Daher Daumen hoch Daumen hoch und weiter so!

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BeitragVerfasst am: 27. Okt. 2015, 17:25    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Haha, wie cool!
Ich hab mir nbeulich nen Gaia geholt, weil ich keine Lust mehr hatte auf Menüs und Displays!
Nur noch Lämpchen, Potis, Schieber!
Von daher versteh ich das Anliegen ... und dann noch selbst bauen, Hut ab!
Daumen hoch
Gerne auch ein paar Sound-Samples, wenn es fertig ist...
ich stehe z.B. total auf die Solo-Moogs bei den alten Ultravox-Songs (wie auf Monument)

Temperaturkompensation: sehr interessant!
Schlafzimmer: mein Gaia geht mit Batterien, der steht immer am Bett, Kopfhörer dazu, und ich kann mich immer wachorgeln oder in den Schlaf dudeln Mr. Green

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Internet nervt!

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BeitragVerfasst am: 27. Okt. 2015, 17:50    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Bodo,

ich hätte da diese stationäre Hobelmaschine bis 200mm Arbeitsbreite ...
... allerdings Null Erfahrung mit Afrikulu/Machiche/Mukulungu. Soll härter sein als Bangkirai, was nach Hartmetallbestückung schreit. (Meine Messer sind "nur" HSS, genau wie Deine Fräser) Hast Du vom Staub Probleme bekommen?

Noch ein Link aus meiner Bookmarksammlung zum Beschriften per Anodisierung/Eloxieren: http://www.fdm-ware.de/Elox/index.html
Du hattest noch nicht geschrieben, wie Du das machen willst, aber die Chemikalien sollten für dich ja kein Problem darstellen, weder in Beschaffung, sicherer Handhabung, noch Entsorgung. Ich wollte das schon lange mal ausprobiert haben, hab' dann aber letztlich doch beim letzten Projekt die CNC-Fräse im Labor benutzt und in die Gravur schwarzen Lack eingepinselt und nochmal plangeschliffen/gebürstet.

Hast du schonmal eloxiert?
Ich plane aus gegebenem Anlaß gerade einen Teleneiger aus Alu ...

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BeitragVerfasst am: 27. Okt. 2015, 20:10    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi,

« Thomasz Xatnep » hat folgendes geschrieben:
Gerne auch ein paar Sound-Samples, wenn es fertig ist...


sowas in der Art hatte ich eh angedacht - mal sehen, wie sich das ohne eigenen Webspace (ich nix Homepage Wink) umsetzen lässt. Soundcloud vielleicht...

« michilge » hat folgendes geschrieben:
... allerdings Null Erfahrung mit Afrikulu/Machiche/Mukulungu. Soll härter sein als Bangkirai


Sauschwer, sauhart, sauzäh Laughing .

« michilge » hat folgendes geschrieben:
Hast Du vom Staub Probleme bekommen?


Nee - aber nur deshalb nicht, weil ich beim ersten Sägen sehr schnell Atemschutz angelegt habe, nachdem die Luft fies wurde. Habe ich mit anderem Holz in der Form noch nicht erlebt.

« michilge » hat folgendes geschrieben:
Noch ein Link aus meiner Bookmarksammlung zum Beschriften per Anodisierung/Eloxieren: http://www.fdm-ware.de/Elox/index.html
Du hattest noch nicht geschrieben, wie Du das machen willst


Danke - schau ich mir morgen mal in Ruhe an! Die kleine Anschlussplatte kriegt jetzt erstmal einen Folienaufdruck, nachdem der hiesige Druckladen das gerade heute getestet hat und mich kurz darauf anrief, dass Sublimationsdruck nicht hält.

Aber: Es geht nicht um Eloxieren - die Aluplatte ist ja eloxiert. Das Problem ist, dass darauf nix hält. Konventioneller Aufkleber geht (hab eine Schalterskala bei einem anderen Modul per Inkjet-Aufkleberfolie gebastelt, nachdem die wasserschiebbaren (waterslide decal) nicht hielten. Ich schau mir das morgen an, und wenn es annehmbar aussieht, lasse ich auch die Frontplatte mit so einer Folie bekleben.

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Bodo
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BeitragVerfasst am: 30. Okt. 2015, 17:56    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi,

zunächst noch ein Nachtrag von vorgestern. Der maßstabsgerechte Entwurf sauber mit Tesafilm auf die Frontplatte gepappt...

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Dann angekörnt und fleißig gebohrt. Blöderweise habe ich am Rand eine kline Macke in der Folie dann als Körnung fehlinterpretiert und im Eifer des Gefehcts ein 3-mm-Loch zuviel gebohrt. Habs von so nah dran einfach nicht rechtzeitig bemerkt. Ich denke aber, dass ich das noch halbwegs kaschieren kann, indem ich das Loch z.B. mit einer 3-mm-Niete fülle.

Derzeit liegt die Platte im Druckladen - es wird wohl darauf rauslaufen, sie ganzflächig mit einer transparenten Folie zu bekleben. Wenn das ordentlich gemacht ist, sollte es annehmbar aussehen. Transparente Endlosfolie (wegen der 760 mm) war nicht vorrätig, aber man zeigte sich sehr engagiert und zuversichtlich, das Material umgehend beschaffen zu können. Mal sehen, ich rechne eigentlich für kommende Woche mit einer Rück- und Erfolgsmeldung.

Heute war dann wieder Holzarbeit angesagt, das benötigte Holz-Sägeband ist zwischenzeitlich eingetroffen. Zunächst die 'Kopfstücke' des Rahmens. In einem ersten Schritt säge ich den Rohling etwas handlicher. Weil das bei seiner Größe nicht mit dem originalem Bandsägenanschlag geht, improvosiere ich mir halt selbst einen.

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In Aktion sieht das dann so aus (Anschlag jetzt von außem am Sägetisch - der Hammer liegt nur fürs Foto als Gegengewicht da, weil der Rohling sonst vorn runtergekippt wäre Wink):

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Geht doch - schon ist der Rohling schön handlich.

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Dann die Außenkanten mit etwas Schleifreserve auf Maß bringen...

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... und den Rohling schlussendlich längs in zwei Hälften teilen, so dass aus der gefrästen Rinne zwei Auflageflächen für die Aluplatte werden:

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Beim Rohling aus Bild 18/19 (aus dem die "langen" Rahmenteile werden, wirds etwas (aber dank Bandsäge wirklich nur wenig) anspruchsvoller, weil die ein Profil mit 'schrägen' Winkeln bekommen: Das Bedienfeld wird hinter der Tastatur in einem Winkel von 20 Grad ansteigen, und das muss ich beim Rahmen berücksichtigen. Zunächst also der erste Schnitt, der dem "unteren" (also dem, der dann direkt an die Tastatur anschließt) Rahmenteil dieses Profil verpasst:

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... gefolgt von einem zweiten, der der Leiste das endgültige Profil gibt:

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Nachdem ich die Leisten auf Maß gekürzt habe, sieht der Rahmen provisorisch zusammengelegt so aus:

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Abschließend für heute säge ich dann noch das Holzfeld zu, das die beiden Räder (Tonhöhenveränderung bzw. pitch wheel - vergleichbar einem Vibratohebel ("Jammerhaken") bei E-Gitarren - und Modulation bzw. mod wheel, mit dem der LFO angesteuert werden kann) aufnehmen wird.

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Ich muss erstmal genau anhand des ursprünglichen Tastaturgehäuses ausmessen, wieviel Holz ich beim Fräsen stehenlassen muss, damit die wheels die vorgesehene Einbautiefe haben.

Demnächst mehr in diesem Kino, und ums mit Arnd Zeigler (der mit der wunderbaren Welt des Fußballs) zu sagen:

... und das muss für heute reichen!

Wink
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BeitragVerfasst am: 02. Nov. 2015, 17:32    (Kein Titel)  Antworten mit Zitat Nach oben Beitrag dem Moderator/Admin melden

Am Wochenende habe ich dann bei der Aufnahme für die Räder weitergemacht. Zuerst auf der Rückseite soviel weggefräst, dass da entsprechend dem ursprünglichen Einbaumaß 12 mm stehenbleiben. Frässchablone nach bewährter Manier aus draufgeschraubten Leisten.

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Bild direkt nach dem Fräsen hab ich vergessen Embarassed .

Dann erstmal ein paar Hilfsbohrungen rein...

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... mit der Stichsäge vorarbeiten und schlussendlich die beiden Aufnahmeschlitze reinfräsen. Die Schablone ist hier etwas diffiziler, außerdem kann/will ich sie nicht aufschrauben - die Schraublöcher würde man ja hinterher sehen. Also den Rohling in die Werkbank einspannen und die Frässchablone mit Schraubzwingen fixieren.

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Die Räder haben eine jetzt nicht mehr benötigte und störende Metall-Lasche, die sie im originalen Kunststoffgehäuse fixiert und stabilisiert. Im Holzgehäuse wären sie störende Distanzstücke - also ab damit.

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Und nach den Grobarbeiten (inzwischen ist er sauber geschliffen und sieht ganz passabel aus) ist das der Holzrohling - jetzt sieht man auch die rückseitige Fräsung.

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Die Bodenplatte - wobei ich erst zuhause nach dem Kauf gemerkt habe, dass ich da gar nicht Birken- (Buche war in 80 cm * 30 cm gerade nicht vorrätig) sondern Eichen(!)leimholz erwischt habe - ist inzwischen auch für die Montage der Tastatur gebohrt, aber da lohnt eigentlich kein Foto - Holzplatte mit 10 kleinen Löchern drin halt Wink.
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